Die 1.Vorsitzenden des SV 1946 Eichelberg e.V.

 

 

 

 


Matthias Schnepf 1946 bis 1948

Unter der Regie von Z i g a r r e n -M e i s t er Eduard Böhm und dem damals amtierenden Bürgermeister Matthias Schnepf aus Elsenz trafen sich die Fußball-Enthusiasten an einem Februartag des Jahres 1946 im Gasthaus Krone in Eichelberg und machten Nägel mit Köpfen.Die Geburtsstunde des SV Eichelberg hatte am 10.Februar 1946 geschlagen.Als erster Vorsitzender wurde Matthias Schnepf gewählt. Am 20.Februar 1946 teilte der Landrat des Kreises Sinsheim mit:Zur Gründung des Sportvereines Eichelberg hat die Militärregierung ihre Zustimmung erteilt. Gleichzeitig wird zu der Bestellung des Matthias Schnepf als 1.Vorsitzenden 2.Alfred Vetter als 2.Vorsitzenden 3.Rudolf Kirschner als Schriftführer 4.Josef Wormer als Kassenwart 5.Otto Mildenberger als Zeugwart die Genehmigung erteilt.


Eduard Böhm 1948 bis 1952

Ein großer Förderer des SV Eichelberg war zur damaligen Zeit auch der Zigarren-Fabrikant Eduard Böhm, der 1948, der SVE zählte damals 51 Mitglieder, als Nachfolger von Matthias Schnepf, auch zum Vorsitzenden des Vereines gewählt wurde und dieses Amt bis 1952 inne hatte. Böhm, zusammen mit Heinrich Mildenberger ein ebenso pfiffiges wie fleißiges Gespann in der SVE-Gründerzeit, stiftete auch das erste Trikot für den SV Eichelberg.

 


Alfred Vetter 1952 bis 1953


Heinrich Mildenberger 1953 (Notvorstand)

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 4. Jan. 1953 im Gasthaus Krone wurde Heinrich Mildenberger, der sich eigentlich aus beruflichen Gründen etwas aus der Vereinsarbeit zurückziehen wollte, zum kommissarischen ersten Vorsitzenden gewählt. Auf der selben Versammlung wurde die Frage diskutiert, ob man den Verein auflösen oder ob man an der am 11. Januar 1953 beginnenden Rückrunde teilnehmen solle. Die Frage stellte sich, weil sich eine große Anzahl der aktiven und passiven Mitglieder zu jener Zeit herzlich wenig um ihren Verein kümmerten. Die Mehrzahl der Mitglieder entschloß sich an jenem Abend glücklicherweise nicht zur Auflösung des Vereines.


Alfons Vetter 1953 bis 1954

In der zwei Monate später stattgefundenen turnusgemäßen Hauptversammlung wählten die Mitglieder dann Alfons Vetter zum neuen ersten Vorsitzenden. Ihm zur Seite als zweiter Vorsitzender stand der erfahrene Ehrenvorsitzende Eduard Böhm. Die schwere Krise war somit bewältigt.


Karl Ledermann 1954 bis 1956 (kommissarisch)


Hans Porscha 1956 bis 1958


Wendelin Fersching 1958 bis 1963

Das neue Jahrzehnt, die 60er Jahre, begann unter der Regie des neuen Vorsitzenden Wendelin Fersching mit altbekannten Problemen. Sportliche Erfolge waren nur spärlich zu vermelden. Es mangelte, aufgrund der geringen Einwohnerzahl, an engagierten Vereinsmitgliedern, sowohl auf der aktiven, als auch auf der passiven Seite. Immer wieder wird in alten Vereinsdokumenten der mangelhafte Besuch von Haupt- und Spielerversammlungen beklagt. So hatten es jene, die sich für den Verein aufzuopfern bereit waren, wie immer schwer. Dennoch sollten am Ende des Jahrzehnts mit der Einweihung des neuen Sportplatzes (1968) und des neuen Clubhauses (1970) Meilensteine in der Geschichte des SV Eichelberg gesetzt werden.


Michael Schett 1963 bis 1965

Am 9. März 1963 kandidierte der seit 1958 amtierende Vorsitzende Wendelin Fersching nicht mehr als erster Vorsitzender. Da sich kein Nachfolger fand, mußte 14 Tage später eine erneute Hauptversammlung anberaumt werden, bei der dann Michael Schett zum neuen Vereinsvorsitzenden gewählt wurde. Mit Michael Schett und Berthold Boppel absolvierten 1960 die ersten beiden Vereinsmitglieder die Übungsleiter-Prüfung der Gruppe B, heute B-Schein oder auch B-Lizenz genannt. Vor allem aber begann man, sich ernsthaft mit der Erweiterung und Modernisierung des Sportplatzes zu befassen. Am 23. März '63 wurde aus diesem Grunde ein Sportplatz-Ausschuß gewählt, der sich künftig um den geplanten Neubau kümmern sollte. 

  

 

 

 

 


Otto Bauer 1965 bis 1978 und 1983 bis 1985



Begrüßungsansprache von Otto Bauer bei der Clubhauseinweihung am 24. Juli 1970

 

 

Otto Bauer, ein Leben für den SVE
“Es ist fast nicht möglich, die Verdienste von Otto Bauer für das Gemeinwohl und insbesondere für den SV Eichelberg aufzuzählen“, sagte der Bürgermeister-Stellvertreter Egon Mildenberger am 9. September 1985 am offenen Grabe des durch einen tragischen Unfall im Alter von 51 Jahren ums Leben gekommenen langjährigen Vorsitzenden des SV Eichelberg.
In der Tat gibt es wohl kaum eine Person in der nunmehr 60jährigen Geschichte des SVE, die sich mehr um den Sportverein verdient gemacht hätte. Über 1000 freiwillige Arbeitsstunden leistete Otto Bauer in den Jahren 1968 bis 1970 alleine am Clubhaus-Neubau ab. Man darf das heute zu einer kleinen Festhalle erweiterte Sportheim getrost als sein Werk bezeichnen. Nicht minder engagiert war Bauer zuvor bei der Fertigstellung der Anlagen rund um den neuen Sportplatz (Zaun, Ballfang, Aschenbahn etc.).
Bei der Generalversammlung des SV Eichelberg am 19. Mai 1984 war der Sinsheimer Fußballkreis-Vorsitzende Gustav Kammerer eigens nach Eichel- berg gereist, um Otto Bauer aufgrund seiner Verdienste um den Fußballsport mit der silbernen Ehrennadel des Badischen Fußballverbandes (BFV) auszuzeichnen.
Otto Bauer war mit seiner Familie nach dem Zweiten Weltkrieg und der damit verbundenen Vertreibung aus der Böhmischen Heimat zunächst nach Reihen gekommen und machte dort auch seine ersten Gehversuche als Fußballer. 1958 wechselte er nach Eichelberg, baute sich dort ein Häuschen und schloss sich natürlich dem örtlichen Fußballverein an, in dem er dann noch bis zum Jahre 1964 aktiv dem runden Leder nachjagte.
Im selben Jahr, in dem Otto Bauer Abschied vom aktiven Fußball genommen hatte, übernahm er Verantwortung als stellvertretender Vorsitzender beim SV Eichelberg neben dem damaligen Vorsitzenden Michael Schett. Am 18. Dezember 1965 löste er diesen als Vereinschef ab und hatte dieses Amt dann inne bis zu seinem freiwilligen Rückzug am 20. Mai 1978.
Noch einmal half der “Bauer Oddl“, wie ihn alle nannten, dann aus, als 1983 Not am Mann war und niemand im Verein die Verantwortung übernehmen wollte. Bis zu seinem Tode im September 1985 war Otto Bauer dann noch einmal über zwei Jahre lang erster Vorsitzender des SVE.
Otto Bauer war aber, zum Vorteil für seinen Verein, nicht nur im Fußball engagiert. Im Jahre 1968 wurde er in den Gemeinderat der damals noch selbständigen Gemeinde Eichelberg gewählt. Nach der Eingemeindung nach Ostringen saß Otto Bauer noch viele Jahre im Eichelberger Ortschaftsrat. Darüber hinaus war der langjährige SVE-Vorsitzende Mitglied in allen Eichelberger Ortsvereinen. Viele Jahre schlug er auch die große Trommel im Musikverein.
Otto Bauer, kein Mann der großen Worte, war mit seiner praktischen und zupackenden Art ein Segen für den kleinen Verein. Keiner verstand es so vor- trefflich, die Mitglieder zur Mitarbeit zu motivieren, wie er. Kein Wunder, denn er war stets als erster dort wo es galt, tatkräftig mit anzupacken. Nicht minder fleißig und viele Jahre nicht wegzudenken vom SVE war Otto Bauers Ehefrau Helma. Sie führte das Zepter im Clubhaus, war für Hunger und Durst der Kicker und deren Fans zuständig und hatte für die großen und kleinen Sorgen der jungen Fußballer stets ein offenes Ohr. Helma und Otto bildeten ein starkes Duo, auf das man beim SVE immer zählen konnte. 
 

 


Klaus Sieger 1978 bis 1983

 Am 20. Mai 1978 wurde  der seitherige Kassier und langjährige Aktive Klaus Sieger zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er lenkte fortan für fünf Jahre die Geschicke des Vereines. In seine Amtszeit fällt die Einführung des Gerümpelturnieres, das 1982 erstmals durchgeführt wurde und inzwischen aus dem Terminplan des SVE nicht mehr wegzudenken ist.
 

 

 

 

 


Reiner Schwarz 1985 bis 1990



Festanprache zur 40-jährigen Gründungsfeier

Reiner Schwarz übernahm nach dem tragischen Tod des seitherigen 1.Vorsitzenden Otto Bauer im September 1985 die Vereinsführung. Während seiner 5-jährigen Amtszeit stieg der SVE 1987 zum 1.Mal in die A-Klasse des Fußballkreises Sinsheim auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Thomas Mildenberger 1990 bis 1992


Unser langjähriger Spielausschussvorsitzender Thomas Mildenberger kam dem Verein von 1990 bis 1992 zu Hilfe. Nachdem sich niemand bereit erklärt hatte, den Vereinsvorsitz zu übernehmen erklärte sich Mildenberger 1990 bereit, die Postion des 1.Vorsitzenden bis zur nächsten Wahl zu übernehmen. Unter seiner Führung wurde der Grundstein für den Aufstieg 1994 gelegt, den er als Spielausschussvorsitender dann wieder feiern konnte.

 

 

 

 

 

 


Alfred Bauer 1992 bis 2002


Alfred Bauer war der 1.Vorsitzende des SVE von 1992 bis 2002. Unter seiner Führung stieg der SVE zum 2.Mal in die Kreisklasse A auf. Am 15.September 2001 wurde der lang ersehnte Kunstrasenplatz eingeweiht, an dessen Realisierung Bauer maßgeblich beteiligt war.

Außer der Position des 1.Vorsitzenden hatte Bauer von 1982 bis 1985 die Funktion des Schriftführers inne und von 1985 bis 1992 die Funktion des Kassiers.

Leider verstarb Alfred Bauer 2007 viel zu früh im Alter von nur 49 Jahren. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

 

 

 

 


Roland Heidt 2002 bis 2006



Roland Heidt (links) bei der Siegerehrung beim Grümpelturnier 2004

Roland Heidt übernahm das Vereinszepter 2002. Als vorheriger Kassier war er bestens in die Vereinsinterna eingearbeitet. 2005 enstand unter seiner Planung der zweite Anbau des Clubhauses, wodurch der Verein nun Abstellmöglichkeiten für die Tischtennisplatten sowie ein Büro verfügt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Bernd Boppel 2006 bis heute



Ansprache während der Winterfeier 2007

Bernd Boppel übernahm 2006 die Vereinsführung. Als langjähriger Schriftführer (1994 - 2006) übernahm er den 1.Vorsitz des Vereins, nachdem Roland Heidt hierfür nicht mehr zur Verfügung stand. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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